Bankenwechsel

Ich hatte noch nie eine Ahnung von Finanzgeschäften. Das ist mir einfach alles viel zu kompliziert. Als ich nach der Ausbildung richtig verdient habe, war mein Geld genauso schnell weg, wie es hereingekommen ist. Am Anfang des nächsten Jahres kam aber dann der grosse Schreck Wie soll ich denn die Steuern bezahlen? Ich habe realisiert, dass ich doch ein wenig zu fest über meinen Verhältnissen gelebt habe. Ausserdem waren meine Finanzen komplett ungeplant. Das musste ich so schnell wie möglich ändern, sonst hätte ich mich ganz tief in etwas hereingeritten, aus dem ich mich nicht mehr hätte retten können. Von daher habe ich mich nach Banken umgeschaut, die mehr sind als nur eine Geldlagerungsstätte. Ich wollte Beratung und Hilfestellung. Bei der Bank Coop bin ich fündig geworden. Dort wurde ich umfassend in allen Bereichen beraten. Angefangen bei welches Konto gut für mich ist bis zu Steuern und sogar Vorsorge. Mit meinem Berater zusammen habe ich ein Budgetplan aufgestellt, der es mir erlaubt, jeden Monat sowohl Geld für die Steuern als auch für die Vorsorge auf die Seite zu legen. Ich habe gelernt, dass ich maximal ein Drittel meines Gehaltes für die Wohnung ausgeben dürfe. Ich wurde darüber informiert, dass man neben der Obligatorischen Vorsorge und der beruflichen Vorsorge auch in die 3. Säule investieren muss. Deshalb habe ich noch gleich ein Vorsorgekonto eröffnet und monatliche Zahlungen auf dieses festgelegt. Nach einem informativen Tag bei der Bank bin ich nach Hause gegangen und habe angefangen, eine kleine Buchhaltung für mich zu erstellen. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich von jetzt an immer genau im Auge habe, wie viel ich schon ausgegeben hatte und wie viel ich jeweils noch ausgeben darf. Dabei war es für mich wichtig, dass ich immer ausreichend Reserven auf der Hinterhand hatte, damit ich bei grösseren Investitionen nicht auf mein Vorsorgekonto zurückgreifen musste. Als ich einige Monate später meine Anstrengungen Revue passieren lasse habe, merkte ich, dass ich meine Finanzen wesentlich besser im Griff hatte. Meine Reserven waren grösser als ich geplant hatte. Ich habe von daher beschlossen, mich selbst zu belohnen und habe mir einen schönen Urlaub in Thailand gebaucht. Natürlich mit allem was dazu gehört. Man darf sich selbst ja auch mal was gönnen oder? Ich kann’s nicht oft genug sagen, geht zu einer richtigen Bank und lasst euch beraten, ihr werdet es nicht bereuen!

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