Archiv für Juni 2012

Haben wir eine Hausratsversicherung?

Wieso fragst Du? Nächste Frage: Was genau ist abgedeckt?

Ja und dann geht es los. Wo ist der Versicherungsvertrag abgelegt. Gehören Sie auch zu denjenigen die ihre Ablage nicht im Griff haben? Bevor ich mich darauf stürze alte Papierhaufen zu durchwühlen, greife ich lieber zum Telefon und rufe meinen Kundenberater an. Der Gute kennt mich schon und seit ich zur Zurich Versicherung vor einem Jahr wechselte, habe ich endlich einen netten und kompetenten Kundenberater. Die Hausratversicherung von Zurich habe ich auf meine Bedürfnisse zugestellt zusammengestellt und mein Kundenberater wollte mir nicht noch zusätzliche Versicherungen aufschwätzen, weil er gerade mal wieder einen internen Verkaufskurs besucht hatte, so wie einst als ich meine Versicherungen noch bei der AXA hatte.

Was mich nervt ist allerdings folgendes. Wieso haben nur die Firmenkunden eine Online-Administration für ihre Versicherungsleistungen und wir Privatleute nicht? Dann müsste ich nicht bei jeder Frage anrufen und in der Telefonschleife warten, sondern könnte gleich online nachschauen.

Facility Management ist Werterhaltung

Vielen Hausbesitzern bringen ihre Immobilien mehr Leid als Freude. Wenn die Objekte- im Sinne von Immobilien- vermietet werden, ist der administrative und organisatorische Aufwand oft wesentlich grösser als der resultierende Ertrag. Deshalb haben wir uns entscheiden, das Facility Management an einen professionelle  Immobilienverwaltung wie der Privera AG auszulagern. Das Leben ist nicht immer einfach mit Immobilien. Schweiz ist diesbezüglich ein besonders hartes Pflaster. Unmengen von Gesetzen, Verordnungen und anderen Regeln müssen bei der Verwaltung einer Immobilie beachtet werden. Dazu kommen die ständig anfallenden kleinen Reparaturen, Reinigungsarbeiten und dergleichen. Früher haben wir uns selbst um all das gekümmert und es war in der Tat eine anstrengende Beschäftigung. Seit wir diese Dienste jedoch alle ausgelagert haben, haben wir Ruhe. Das von uns beauftragte Unternehmen hat ausgebildete und erfahrene Spezialisten für jeden Fall. Ganz egal ob es sich dabei um eine verstopfte Wasserleitung handelt oder einen Rechtsstreit mit einem Mieter oder Anwohner. Stets werden wir über die anstehenden Probleme informiert und kurz darauf sind sie bereits gelöst. Und sollten wir das Objekt einmal verkaufen wollen, stehen uns auch hierfür die besten Leute zur Verfügung.

Am Markt vorbei?

Manchmal reicht es nicht, nur ein aufmerksamer Beobachter zu sein. Dies mussten wir bei unserer letzten Produktelancierung schmerzlich erfahren. Obwohl wir eigentlich eine Marktnische besetzt hatten mit unserem Produkt und es gut vermarktet hatten, wollten die Absatzzahlen doch nicht in so richtig abheben. Also haben wir etwas gemacht, was wir schon weit vor dem Verkaufsstart hätten machen sollen: Eine Marktanalyse durchführen. Da der gesamten Firma leider die Methodenkompetenz in diesem Bereich gefehlt hat, haben wir von Anfang an darauf verzichtet und uns voll und ganz auf unser internes Testlabor verlassen, welches uns beste Noten für unser Produkt gegeben hat. Rückblickend muss man sagen, dass wir da schon ein wenig naiv waren. Unabhängige Tests und Umfragen hätten schon während der Entwicklung durchgeführt werden müssen, um ein kundenfreundliches Produkt zu entwickeln. Wir haben uns also nach dem nicht geglückten Marktstart an ein Institut für Markt- und Sozialforschung gewandt um herauszufinden, wie man unser Produkt verbessern könnte oder wie man es Vermarkten müsste, um erfolgreicher auf dem Markt zu sein. Mit einem Institut auf der Seite, welche die Methodenkompetenz aufweist war es kein Problem, eine auf unser Produkt zugeschnittene Umfrage erstellen, welche die Stärken und Schwächen unseres Produktes uns des Marketingkonzeptes aufzeigt. Mit Hilfe der Resultate war es einfach, das Produkt zu verbessen und es neu zu lancieren. Jetzt übertreffen die Umsatzzahlen unsere Erwartungen, und das ist auch gut so!

Versicherungen – bei Krankheit eine grosse Hilfe

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, seine Angestellten vor den finanziellen Folgen einer Krankheit zu schützen, indem er sie versichert. Allerdings reicht der Versicherungsschutz vom gestzlichen Minimalniveau bis hin zu lebenslänglichen Absicherungsmodellen.

In den meisten Fällen ist vertraglich eine bestimmte Laufzeit des Versicherungsschutzes definiert. Das  heisst, die Versicherung zahlt beispielsweise noch während 180 Tagen nach dem krankheitsbedingten Arbeitsausfall einen Teil (80%) oder den vollen Lohn. Solche Absicherungsmodelle sind elementar wichtig, denn der Arbeitnehmende kann seinen Lebensstandard unmöglich von einem Tag auf den anderen anpassen, nachdem er aufgrund einer Krankheit arbeitsunfähig geworden ist.

Vor kurzem habe ich von einer Kollegin, welche vor gut einem Jahr einen schweren Autounfall miterlebt und zum Glück nur leicht verletzt überlebt hat, erfahren, wie schwierig es ist, als Betroffene/r seine Anliegen gegenüber der Versicherung darzulegen. Meine Freundin hat ein Arztzeugnis, welches bescheinigt, dass sie zwar keine körperlich schwer einschränkenden Beschwerden mehr vom Unfall her mit sich trägt, doch dass sie seit dem Unfall immer wiederkehrende Angstattacken hat, wenn sie sich in verkehrsreichen Zeiten in Strassennähe aufhält. Dass eine solche psychische Folge des schweren Unfalls eine Beeinträchtigung darstellt, dürfte jedem klar sein. Deshalb bescheinigte ihr der betreuende Arzt mit seinem Zeugnis auch, dass sie nicht arbeitsfähig sei.Genau dieses Zeugnis stellte ihre Versicherung allerdings in Frage und forderte eine zweite Abklärung bei einem Vertrauensarzt der Versicherung. Diese Zweituntersuchung ergab, dass meine Freundin nicht aufgrund ein einer körperlicher Beeinträchtigung arbeitsunfähig sei – somit gehe der Anspruch auf Versicherungsschutz verloren und allenfalls sei eine IV-Abklärung zu planen.

Ich kenne diese Freundin schon seit rund zwanzig Jahren und ich bin mir absolut sicher, dass sie nie eine psychische Beeinträchtigung vortäuschen würde – das würde weder ihrem Wesen noch dem Anspruch an sich selbst entsprechen. Ich kannte sie immer als ambitionierte, leistungsorientierte Kollegin. Ich werde mich dafür einsetzen, dass sie ihre Situation nocheinmal im Beisein eines Spezialisten schildern kann.

 

Immobilien für Singles

Vor kurzem habe ich einen interessanten Beitrag im Fernsehen gesehen: Der Beitrag drehte sich um erschwingliches Wohneigentum für Alleinstehende. Auf den ersten Blick scheint diese Idee widersinnig. Wieso sollten Singles nun auch noch den immer knapper werdenden Wohnraum mit Vorgärtchen, eigener Garage und eigenem Sitzplatz verschwenden?

Das Single-Haus ist sicherlich nicht unumstritten. Von verschiedenen Seiten kommt die Kritik, dass Alleinstehende nicht berechtigt seien, so verschwenderisch mit dem wertvollen und knappen Wohnraum umzugehen. Allzu oft vergisst man dabei, dass auch Paare oder Familie “zu grosse” Wohnungen und Häuser bewohnen können. Wenn hundert Quadratmeter für eine Person zu viel sind, dann müssten logischerweise 200 Quadratmeter zu zweit auch zu viel sein. Doch Kritiker der Single Hauses stören sich auch am Prinzip des Einzelhäuschens. Weshalb braucht denn nun auch noch jeder Single seinen eigenen Hauseingang, seinen eigenen Lift und seine eigene Tiefgarage?, fragen sie.

Die Verfechter der Single Häuser wiederum bringen ebenfalls nachvollziehbare Argumente. Jeder und jede – ob Single, in einer Beziehung oder mit einer Familie – habe das Anrecht auf Wohneigentum. Der Traum vom eigenen Häuschen, vom eigenen Dach über dem Kopf soll nicht länger ein Traum bleiben müssen für Singles. Denkbar ist das Single Haus auch für Menschen, die lange Zeit in einem (grossen) Haus gelebt haben, deren persönliche Situation sich aber so verändert hat, dass sie im Grunde gezwungen wären, in eine Wohnung zu ziehen. Für diese Menschen bietet das Single Haus eine durchaus attraktive Alternative.

Spannende Infos rund um das Thema Single Haus erfahrt ihr auf der Website:

http://www.single-haus.ch/index.cfm?&js=1