Archiv für Mai 2012

Investitionstipps für die Zukunft

Es gibt Rohstoffe auf der Erde die nur in sehr begrenzten Mengen vorkommen. Dazu gehören auch die Materialien, welche für mobile Elektrogeräte gebraucht werden. Die zwei wichtigsten Materialien in dieser Hinsicht sind Lithium und Silizium. Das Lithium wird benötigt, um den immer steigenden Bedarf an Akkus für mobile Geräte zu stillen. Ohne Akkus mit Lithium würden mobile Geräte sehr schnell die Puste ausgehen und es würde sehr lange dauern um sie wieder aufzuladen. Das Silizium wird benötigt um die Chips wie Prozessoren und Speicher herzustellen, welche die heutigen Geräte so leistungsfähig machen. Mit der Entwicklung in China wird der Bedarf an diesen Materialien stetig steigen. Auch in Europa und Amerika ist der Markt noch lange nicht gesättigt. Neben dem steigenden Bedarf ist auch die Obsoleszenz der Produkte ein Thema. Mobile Geräte sind nach 2 Jahren entweder kaum noch funktionsfähig oder durch Marketing wird dem Kunden weissgemacht, sein Gerät erfülle die Anforderungen nicht mehr. Ein wesentlicher Punkt neben den vorhin genannten Punkten ist auch, dass die meisten mobilen Betreiber substituierte Geräte gekoppelt mit Ein- oder Zweijahresverträgen anbieten und die meisten Kunden nach Ablauf des Vertrages ein neues Gerät kaufen. Bei Laptops ist auch mit sorgfältiger Behandlung nach einigen Jahren Schluss. Entweder ist der Akku so gealtert das er kaum noch seine Funktion erfüllt oder das Gerät an sich hat Mühe, Software mit zufriedenstellender Geschwindigkeit auszuführen. Doch warum erzähle ich euch das alles. Es läuft alles auf einen kleinen Tipp bezüglich der Entwicklung der Wirtschaft hinaus. Mit einer Verknappung dieser am Anfang  Ressourcen kommt auch langfristig eine Verteuerung der Rohstoffe. Von daher wird es bald rentabel diese Rohstoffe aus alten Produkten zu extrahieren. Eine Investition in Recyclingfirmen kann sich also längerfristig lohnen!

Shopping-Apps: Das Handy ist immer dabei…

Einkaufszettel weg. Was nun?

Aber mal ganz von vorne. Als die ersten Smartphones mit Apps auf den Markt gekommen sind hätte ich mir nie erträumt, dass Leute Geld für kleine Programme, welche nur auf eine Sache spezialisiert sind, ausgeben. Doch der Markt hat sich anders entwickelt als ich dachte und ist nahezu explodiert. App ist zu einem Modewort geworden. Eine Handyplattform wird daran gemessen, wie viele Apps der Marktplatz anbietet. Als erfahrener Programmierer wollte ich mir natürlich die Chance nicht entgehen lassen, mit wenig Aufwand einen grossen Erfolg zu erzielen. Nun musste nur noch eine Idee her. Das war jedoch schon eher das schwierige an der Sache. Die Idee ist mir während dem Einkaufen gekommen. Warum nicht eine App erstellen, die mir das Einkaufen unendlich erleichtert? Meistens fällt einem ja erst wieder zuhause ein, was alles vergessen wurde, da der Einkaufzettel verloren gegangen ist. Das App sollte mit einer Webseite verknüpft sein, auf der die Einkaufsliste liegt. Zugang hat der User via Benutzernamen und Passwort und kann dort jederzeit seine Einkäufe eintragen, die mit der App synchronisiert werden und umgekehrt. Kaum Zuhause angekommen habe ich mich hinter den Bildschirm geklemmt und habe angefangen zu programmieren. Obwohl es nicht ganz einfach gewesen ist, habe ich es letztendlich geschafft. Länger als das Programmieren hat das Warten auf die Freischaltung meiner App im Marktplatz gedauert. Als auch das erledigt war, konnte ich mich zurücklehnen und auf Feedback warten. Die Wertungen waren sensationell und das App hat sich super verkauft. So was hatte ich nicht einmal in meinen kühnsten Träumen erwartet. Nun muss ich einfach ab und zu kleine Fehler ausmerzen und die Webseite aktuell halten, während einfach so die Kasse klingelt. Wenn ihr eine Ahnung vom Programmieren habt müsst ihr unbedingt einsteigen, es rentiert sich!

Noch eine Ausbildung oben drauf

Eigentlich war ich eine recht selbstbewusste Person. Das Leben hatte es recht gut mit mir gemeint. Mein Auftreten und meine äusserliche Erscheinung stiessen sowohl in meinem privaten wie auch in meinem beruflichen Umfeld stets auf recht positive Resonanz und liessen sich bisher immer in für mich recht zufriedenstellende Resultate umsetzen. Nach Abschluss meiner Ausbildung als kaufmännische Angestellte hatte ich im selben Betrieb weiterarbeiten können und bereits nach zwei Jahren meine erste Beförderung bekommen. Alles lief glatt und ich hatte mir bis heute nie Gedanken gemacht, bis ich realisierte, dass ich, um weiterhin in diesem Masse Karriere machen zu können, langsam an die Grenzen meiner beruflichen Kompetenz stiess. Man hatte mir mitgeteilt, dass ich für die nächste Beförderungsrunde nicht auf der Liste stand und dies nicht an meinem Einsatz oder meiner Motivation lag, aber dass man sich für eine Position mit noch mehr Verantwortung jemanden mit etwas tieferem fachlichen und akademischen Background wünschte. Da ich keine Lust hatte, mich auf dem bestehenden Niveau für die nächsten kommenden Jahre zu konsolidieren – dafür hatte mir der bisherige Aufstieg viel zu viel Spass gemacht – begann ich im Internet nach Möglichkeiten zu suchen, mich weiterzubilden. Ich suchte nach einer Business School im Raum Zürich und stiess auf die Seite der Hochschule für Wirtschaft Zürich. Beispielsweise bot sich hier die Möglichkeit berufsbegleitend ein weitere Ausbildung zu machen. Das Bachelor Studium würde mir bestimmt, nach erfolgreichem Abschluss, weitere Karriereperspektiven eröffnen. Das Studienpensum erlaubte es, zu 80% zu arbeiten, was mir weiterhin ein stetiges Einkommen ermöglichen würde. Aus der Sicht meines Arbeitgebers müsste dieser Schritt auch zu einer Win-Win Situation führen.

Zudem bot sich die Möglichkeit, darauf aufbauend oder zu einem späteren Zeitpunkt einen Master of Advanced Studies zu machen. Die Möglichkeiten, sich stetig weiter zu entwickeln waren also offen. Gleichzeitig konnte ich weiterhin in meinem Umfeld bleiben, da mir eine Fachhochschule im Raum Zürich all diese Optionen bot. Meiner weiteren Karriere stand also nichts mehr im Wege.

Hier ist auch die Erklärung im Wiki, was ist überhaupt eine Master of Advanced Studies. Das war bestimmt wieder eine Erfindung aus Amerika, um uns Europäer auf ihre Seite zu bekommen.

Ein romantischer Abend mit sicheren Anlagestrategien

Ich war fix und fertig. Mein langjähriger Freund hatte mir an einem romantischen Abend am Cheminee völlig unerwartet einen Heiratsantrag gemacht. Ich war irre glücklich, aber komplett durcheinander. Vor allem sollte diese emotionale Achterbahnfahrt so schnell nicht abreissen. In den folgenden Tagen und Wochen wurden wir mit immer weiteren Fragestellungen wie Familienplanung, Eigenheim, Hypothek, Lebensversicherungen konfrontiert, die wir als erfolgreiche Doppelverdiener bislang stets vor uns hergeschoben hatten.

Eine der ersten Entscheidungen zur Ebnung unseres weiteren Lebenswegs war, dass wir unsere coole gemietete Loftwohnung in der Innenstadt von Basel gegen ein beschauliches Eigenheim mit kleinem Garten in einem Vorort tauschen wollten. Um die optimale Bank für unsere Hypothek zu finden legte ich einen wahrlichen Marathon über verschiedenste Finanzinstitute hin. Meine Anlagestrategie war bisher sehr konservativ gewesen, was wohl aus meinen recht bodenständigen Wurzeln herrührte und bestand zum grossen Teil aus Kassenobligationen. Dies stand als rechtes Kontrastprogramm zu unserem bisherigen Lebensstil und zu unserem Auftreten im Allgemeinen. Manchmal, wenn uns ein Berater irgendwelche komplizierten Finanzkonstruktionen zu verkaufen versuchte, die ich schlicht nicht verstand, meinte ich ein mitleidiges Lächeln über sein Gesicht huschen zu sehen, aber vielleicht war ich auch einfach nur zu sensibel. Je mehr Institute wir besucht hatten, desto klarer wurde mir, dass wir sowohl im Hinblick auf unsere kommende Lebensphase als auch aufgrund unserer Mentalität eine Bank brauchten, die uns so respektierte, wie wir waren und unsere Beduerfnisse dementsprechend optimal für uns umsetzen konnte.

Letztlich wurden wir nach langen Umwegen bei der Basler Kantonalbank fündig und heute weiss ich nicht mehr, warum wir so weit suchen mussten. Unsere Anlagebedürfnisse wurden respektiert und in optimierter Form umgesetzt. Es stellte sich heraus, dass wir auf unsere konservativen Kassenobligationen recht attraktive Beleihungssätze bekamen, was uns wiederum bei der Finanzierung unseres Hauses zu Gute kam. Während ich schreibe, betrachte ich zwischendurch das erste Ultraschallbild von unserem Nachwuchs, welches ich an die Wand im Büro gepinnt habe oder lasse meinen Blick ueber unseren Garten schweifen. Ich fühle mich sicher und endlich angekommen.

Ist doch fei schee am Chiemsee. Das Leben ist schön, auch wenn ich nur noch selten an den Rhein kommen werde. Vielleicht werde ich auch Mitglied im Dackelklub.

Betriebsbesichtigung bei P.Ries GmbH

Vor kurzem waren wir geschäftlich auf einer Betriebsbesichtigung: Wir besuchten die P.Ries GmbH in Bäretswil. Anfänglich hatte ich noch Bedenken, ob ich mit dem Thema so richtig warm werden könne: P.Ries ist nämlich ein Spezialist auf dem Gebiet der Absaugtechnik. Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen konnten sich unter dieser Bezeichnung noch nichts Konkretes vorstellen. In der Besichtigung zeigte sich dann aber, dass P.Ries Absauganlagen, Industriesauger und Entstaubungsanlagen für die Industrie sowie für die Pharma- und Lebensmittelbranche produziert. Ein solches Absauggerät von P.Ries wird zum Beispiel bei der Herstellung von Medikamenten benötigt, da ansonsten potenziell gefährliche Substanzen die Luft kontaminieren würden.

Die Besichtigung war hochspannend, ich kann jedem und jeder nur empfehlen, auch einmal einen Blick in den Bäretswiler Betrieb zu werfen – es wird mit Bestimmtheit interessanter, als man anfangs denkt.

Schluss mit Lustig!

Hi zusammen,

Die letzte Woche war echt grossartig. Anstrengend, aber grossartig. Nun wollt ihr natürlich wissen, was denn in der vergangenen Woche so aussergewöhnliches geschehen ist. Und ich sag es euch gerne: Wir sind die lästigen Viecher los, die uns während drei Monaten das Leben zur Hölle gemacht habe. Ameisen – so heissen die fiesen Übeltäter. Sie waren überall, in der ganzen Wohnung, in jedem Zimmer. Eine solche Invasion der kleinen Krabbeltierchen habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt und ich hätte auch nicht gedacht, dass so etwas in unseren Breitengraden überhaupt möglich ist. Aber offenbar muss sich ganz in der Nähe unseres Hauses (wir wohnen am Waldrand) ein riesiges Ameisen-Nest befunden haben und die kleinen Tierchen fühlten sich durch die Düfte und Geschmäckern unserer vier Wände wohl angezogen.

Erst dachte mein Mann noch, er könne den kleinen Viechern selbst den Garaus machen – schliesslich ist er ein echter Kerl ☺. Doch je länger er versuchte, mit Ameisenfallen, Essig und anderen Geheimwaffen die Tierchen zu bodigen, umso stärker schienen sie Gegenwehr zu leisten. Mein Mann verzweifelte fast (obwohl er das natürlich nie und nimmer zugeben würde). Eines Abends, als er von einem Kontrollrundgang zurückkam, auf dem er jeweils die Ameisen-Fallen prüfte und gegebenenfalls nachfüllte, sagte er zu mir: „Schatz, wir müssen reden. So geht es nicht mehr weiter“. Ich muss ihn daraufhin wohl entgeistert angeschaut haben, denn er fügte sofort an: „Mit den Ameisen, meine ich“. Er berichtete mir von seinem verzweifelten, aber offenbar hoffnungslosen Kampf gegen die Biester und wir beschlossen, uns professionelle Hilfe zu holen.

ISS war die Antwort auf unser zweimonatiges Leiden. ISS, die weltweit führende Unternehmung für Facility Services, bietet neben Wartung und Instandhaltung von Gebäuden und technischen Anlagen, Sicherheitsdienst, Kanalsanierung und Unterhaltsreinigung auch ein ausgezeichnetes Angebot für die professionelle Schädlingsbekämpfung. Dank ISS hat die Ameisenplage nun endlich ein Ende und wir können den Sommer zuhause wieder geniessen.